Fotografischer Lebenslauf, inkl. wichtiger Reisen
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Kim Hübner, Dipl. Geograf, geb. am 03.01.1962 in Hamburg, ab April 2025 im „Third-Life“
1977
Eintritt in die Foto-AG des Gymnasiums Neuwiedenthal: SW-Filmentwicklung und Dunkelkammertechniken werden gelernt.
Mein Vater stellt mir seine Spiegelreflexkamera zur Verfügung, eine Praktica LTL3 mit M42 Schraubgewinde und zwei Wechselobjekten: 50 mm und 135 mm.

1978
Kauf der ersten eigenen Kamera mit dem in Ferienjobs und Wochenendjobs gesparten Geld:
Yashica FR I mit einem 24 mm Weitwinkelobjektiv, einem 35-105 mm Zoomobjektiv und einem 80-200 mm Zoomteleobjektiv.
Kauf der ersten Dunkelkammerausrüstung, die im Keller aufgebaut wurde.

1980
Kauf eines zweiten Yashica Body’s damit ich parallel SW-Negative und Dia-Filme fotografieren kann.
2. InterRail-Reise durch Europa, diesmal mit vernünftiger Kamera.

1981
Zwei Sizilien-Reisen und eine längere Griechenlandreise sind die Grundlage meiner zukünftigen, reisegeprägten Fotografie.

1984
4 monatiges Praktikum bei einem Hamburger Werbefotografen. Ich stelle fest, dass Werbefotografie nicht mein Ding ist und treffe die Entscheidung, dass ich in der Szene auch nicht arbeiten möchte.
Also bleibe ich Amateurfotograf und beginne 1985 mein Geografie-Studium. die absolut beste Entscheidung meines Lebens!

1988
1. Nepal-Reise mit meinen Studienfreund Rainer. Geplant ist die damals neue „Annapurna“ Umrundung. Die Yashica ist trotz ihres Gewichts natürlich mit dabei. Leider mussten wir die Wanderung am 5. Tag abbrechen, da Rainer sich den Knöchel brach.

1989 – 1990
Das bisher intensivste Reisejahr meines Lebens mit enormer Fotoausbeute. Es begann mit 3 Geographie-Exkursionen, u.a. einer dreiwöchigen Ost-Türkei und Syrien-Exkursion, danach bin ich alleine nach Nepal gereist, um die abgebrochene Annapurna-Umrundung abzuschließen. Anschließend habe ich mich mit meinen Studienfreund Matthias in Nordindien getroffen und bin mit ihm bis Februar zusammen durch Indien gereist.
Einziger Wehrmutstropfen: Wir haben den Fall der Mauer nur aus der Ferne miterlebt.

1997
Kauf eines 500 mm Teleobjektivs mit fester Blendeneinstellung.

2000
Die Yashica hat nach über 20 Jahren ihren Geist aufgegeben.
Umstieg auf die Canon EOS 50: 2 identische Body’s für SW-Negativ und Dia-Aufnahmen;
ein 24 – 35 mm Weitwinkelzoom, ein 35 – 105 mm Zoom und ein 170 – 500 mm Telezoom.

2000 – 2011
Ich fotografiere nach wie vor viel, habe aber kaum Zeit für die Dunkelkammer und erarbeite mir einen hybriden Workflow.
Darüber hinaus habe ich begonnen, auch gute Bilder zurückliegender Filme neu zu scannen und digital aufzubereiten, da ich häufig mit der Qualität meiner alten Dunkelkammer-Abzüge nicht wirklich zufrieden war.
Alles zusammen hat dazu geführt, dass ich einen Bearbeitungsrückstau von fast 20 Jahren aufgebaut habe.

2011 – 2020
Seit ich als Wochendendpendler abends viel Zeit in meinem Zweitzimmer in Karlsruhe habe (meine Frau nennt es die Zelle), kann ich meinen Bearbeitungsrückstau langsam aber sicher auf etwa 18 Jahre zu reduzieren.
Viele Freunde verstehen nicht, dass ich konsequent mit den alten Bildern weitermache und die neuen liegen lasse. Aber die intensive Beschäftigung mit Bildern alter Urlaube (Entscheidung, welche Bilder tatsächlich bearbeitet werden sollen, nachträgliche Identifizierung der Aufnahmeorte mit GeoSetter und Google-Maps usw.), ist wirklich erfüllend, ich erlebe die Urlaube sozusagen ein zweites Mal. Außerdem würden sonst viel gute Bilder nie bearbeitet werden.

2020
Umstieg auf eine Digitalkamera
Trotz aller Reparaturversuche und des Kaufs mehrerer gebrauchter Canon-Body’s: Die Kameras lassen sich nicht mehr reparieren (keine Ersatzteile mehr vorrätig) und die gekauften, gebrauchten Kameras verharzen nach 3 bis 4 Filmen und sind danach auch nicht mehr reparabel.
Ich habe das Ende meiner Analog-Fotografie lange herausgezögert, aber jetzt ist es gekommen. Ich habe mir eine neue Digitalkamera angeschafft. Eine Canon EOS 90D mit vier Objektiven um das gesamte Spektrum vom 10 mm Weitwinkel bis zum 600 mm Teleobjektiv abzudecken: Gebrauchtes Weitwinkelzoom 10 bis 22 mm, Zoom für den Normalbereich 18 bis 135 mm, Telezoom 70 bis 300 mm und ein großes Telezoom 150 bis 600 mm.
Aufgenommen wird im RAW Format, die Bilder werden mit der gleichen „Film-Logik“ (Nomenklatur) wie bisher gespeichert, d.h. jeweils 36 Aufnahmen stellen einen Film dar. Damit kann kann ich meine gesamte Sortier- und Bearbeitungslogik weiter führen.
Einzig den zukünftigen Vergrößerungs-Workflow habe ich ausgetestet, ansonsten bleiben diese Bilder liegen bis sie an der Reihe sind.

2021
Mein gedruckter Bildband
Im Dezember 2021 habe ich nach langer Vorbereitung meinen Favoriten-Bildband drucken lassen. Es hatte lange gedauert, bis ich mich für einen Anbieter entschieden habe, am Ende war es dann doch recht einfach: Einzig Whitewall hatte noch die Option eigene PDF-Dateien hochzuladen, alle anderen Anbieter hatten entweder kein DIN A3 Querformat im Angebot oder es musste das Layout mit deren, wenig flexiblen Buchdesignern erzeugt werden, mit denen ich meine grafischen Vorstellungen nicht umsetzen konnte.
Das Ergbniss ist beeindruckend!

2024
Eigene Homepage
Eigentlich hatte ich geplant gegen Ende 2023 den zweiten Bildband drucken zu lassen, aber zwei Bände a jeweils knapp unter 200 Seiten und noch der Erläuterungsband mit ca. 100 Seiten, das ist eine Nummer. Vor allem, weil durch mein Konzept sehr viele Bilder zum zweiten Mal in geänderter Reihung gedruckt worden wären.
Insofern kam bei mir die Idee auf, meinen Bildband entsprechend meines Mottos als eigene Homepage zu präsentieren. Auch hierfür war der Auswahlprozess für die zu nutzende Software ein langwieriger. Nach dem Test einiger spezieller Fotopräsentations-Tools, die mir aber wieder nicht die gewünschte Flexibilität boten, habe ich mich letztendlich für Wordpress entschieden.
Ganz spontan habe ich dann auch noch beschlossen meine Bilder parallel auf Instagram zu präsentieren:

2025
1 Jahr Homepage und Instagram
Seit dem letzten Eintrag hat sich viel getan: Ein Jahr mit eigener Homepage, ein Jahr mit den gleichen Bildern bei Instagram präsent und seit einem halben Jahr ein Leben als Rentner und damit viel Zeit für dieses Hobby. Das fühlt sich so richtig gut an!
Die Entscheidung, neben der Homepage auch bei Instagram zu präsentieren, war absolut richtig. Die Idee für jedes Bild auf Instagram den Link zum entsprechenden Beitrag der Homepage beizulegen hat dafür gesorgt, dass auch die Homepage gut besucht wird. Außerdem komme ich über Instagram in Kontakt mit anderen Schwarz-Weiß-Enthusiasten aus der ganzen Welt:
Mal schauen wie es weitergeht.

Interessante Links
Eine Website mit einigen spannenden Gedanken zur Bildbetrachtung und Kommentierung
„Mein Nachbar Kurt“, von Thomas Tremmel
Photographic curriculum vitae, including important trips
Kim Hübner, graduate geographer, born 03.01.1962 in Hamburg, Germany, from April 2025 in “Third-Life”
1977
Joining the photo club at Neuwiedenthal Grammar School in Hamburg: learning black-and-white film development and darkroom techniques.
My father let me use his SLR camera, a Praktica LTL3 with M42 screw thread and two interchangeable lenses: 50 mm and 135 mm.

1978
Purchased his first own camera with the money saved from vacation and weekend jobs:
Yashica FR I with a 24 mm wide-angle lens, a 35-105 mm zoom lens and an 80-200 mm zoom telephoto lens.
Acquisition of the first darkroom equipment, which was set up in the cellar.

1980
Purchase of a second Yashica body so that I can photograph black and white negatives and slide films at the same time.
2nd InterRail trip through Europe, this time with a decent camera.

1981
Two trips to Sicily and a longer trip to Greece are the basis of my future travel-influenced photography.

1984
4-month internship with a Hamburg advertising photographer. I realized that advertising photography wasn’t my thing and decided that I didn’t want to work in this field.
So I remained an amateur photographer and began my geography studies in 1985 – absolutely the best decision of my life!

1988
1st trip to Nepal with my student friend Rainer. The plan is the then new “Annapurna” circumnavigation. Despite its weight, the Yashica is of course along for the ride. Unfortunately, we had to abandon the hike on day 5 because Rainer broke his ankle.

1989 – 1990
The most intensive travel year of my life so far with an enormous photo yield. It began with three geography excursions, including a three-week trip to eastern Turkey and Syria, after which I traveled to Nepal alone to complete the aborted Annapurna circumnavigation. I then met up with my student friend Matthias in northern India and traveled through India with him until February.
The only downside: we only witnessed the fall of the Wall from afar.

1997
Purchase of a 500 mm telephoto lens with fixed aperture setting.

2000
The Yashica has given up the ghost after more than 20 years.
Switch to the Canon EOS 50: 2 identical bodies for black and white negatives and slides;
a 24 – 35 mm wide-angle zoom, a 35 – 105 mm zoom and a 170 – 500 mm telephoto zoom.

2000 – 2011
I still take a lot of photos, but I hardly have any time for the darkroom and am working on a hybrid workflow.
I have also started to rescan and digitally process good images from past films, as I was often not really satisfied with the quality of my old darkroom prints.
All of this has meant that I have built up a backlog of almost 20 years.

2011 – 2020
Since I have as a weekend communter a lot of time in my second room in Karlsruhe (my wife calls it the cell), I can slowly but surely reduce my processing backlog to about 18 years.
Many friends don’t understand why I consistently continue with the old pictures and leave the new ones behind. But the intensive work with pictures from old vacations (deciding which pictures should actually be edited, subsequently identifying the locations with GeoSetter and Google Maps, etc.) is really fulfilling, I experience the vacations a second time, so to speak. Besides, many good pictures would otherwise never be edited.

2020
Switch to a digital camera
Despite all repair attempts and the purchase of several used Canon bodies: The cameras can no longer be repaired (no more spare parts in stock) and the purchased, used cameras resinify after 3 to 4 films and are then no longer repairable.
I have been putting off the end of my analog photography for a long time, but now it has come. I’ve bought myself a new digital camera: A Canon EOS 90D with four lenses to cover the entire spectrum from 10 mm wide-angle to 600 mm telephoto: used wide-angle zoom 10 to 22 mm, zoom for the normal range 18 to 135 mm, telephoto zoom 70 to 300 mm and a large telephoto zoom 150 to 600 mm.ch habe mir eine neue Digitalkamera angeschafft.
Shooting is done in RAW format, the images are saved with the same “film logic” (nomenclature) as before, i.e. 36 shots each represent one film. This allows me to continue my entire sorting and editing logic.
The only thing I have tested is the future enlargement workflow, otherwise these images will remain in place until it’s their turn.

2021
My printed photo book
In December 2021, after a long period of preparation, I had my favorite illustrated book printed. It took me a long time to decide on a provider, but in the end it was quite easy: only Whitewall had the option of uploading my own PDF files, all other providers either didn’t offer a DIN A3 landscape format or the layout had to be created with their less flexible book designers, with whom I couldn’t realize my graphic ideas.
The result is impressive!

2024
Own homepage
I had actually planned to have the second illustrated book printed towards the end of 2023, but two volumes of just under 200 pages each and the explanatory volume with around 100 pages, that’s a number. Especially because my concept would have meant printing a lot of pictures for the second time in a different order.
In this respect, I came up with the idea of presenting my illustrated book as my own homepage in line with my motto. The selection process for the software to be used for this was also a lengthy one. After testing a few special photo presentation tools, which again didn’t offer me the flexibility I wanted, I finally decided on Wordpress.
I spontaneously decided to post my pictures on Instagram at the same time:

2025
1 year of website and Instagram
A lot has happened since the last entry: a year with my own website, a year with the same pictures on Instagram, and six months of retirement, which means plenty of time for this hobby. It feels really good!
The decision to present my work on Instagram as well as on my website was absolutely the right one. The idea of including a link to the corresponding post on the website with each image on Instagram has ensured that the website also receives a lot of visitors. In addition, Instagram allows me to connect with other black-and-white enthusiasts from all over the world:
Let’s see how things develop.
