Aeonium cuneatum

© Kim Hübner
Aufnahmeort und Aufnahmejahr

Anaga Gebirge auf Teneriffa, Kanarische Inseln, Spanien, 2002
Bilderläuterung / Image description
Im Nordosten Teneriffas, vor den Ausläufern des Anaga-Gebirges, stauen sich die Passatwolken an der Nordseite, bevor sie sich an der windabgewandten Südseite wieder auflösen. Die durch diese Staunässe bedingte hohe Luftfeuchtigkeit ermöglicht das Gedeihen eines der wenigen verbliebenen Lorbeerwälder, der mit seinem dichten, dschungelartigen Bewuchs aus Baumheide, Wacholder und Gagelbäumen beeindruckt. Am Wegesrand fielen mir immer wieder die leuchtend hellgrünen Blätter des endemischen Aeonium cuneatum ins Auge, die auf dem dunklen Waldboden einen reizvollen Kontrast bildeten. Diese ausdauernde Pflanze präsentiert sich in Rosettenform mit einem Durchmesser von 15 bis 50 Zentimetern, wobei die einzelnen Blätter eine Länge von zehn bis 25 Zentimetern erreichen können. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Höhenlagen von 500 bis ungefähr 950 Metern.
Um diese faszinierende Pflanze aus einer besonderen Perspektive, nämlich von unten gegen den Hintergrund, aufzunehmen, bin ich einige Male den steilen Hang etwas herabgerutscht. Bei diesem Bild ist mir das besonders gut gelungen.
Aeonium cuneatum
The Anaga Mountains on Tenerife, Canary Islands, Spain, 2002
In the north-east of Tenerife, at the foot of the Anaga Mountains, the trade wind clouds gather on the northern side before dispersing again on the leeward southern side. The high humidity caused by this accumulation of moisture allows one of the few remaining laurel forests to thrive; it is a striking sight with its dense, jungle-like vegetation of tree heath, juniper and myrtle trees. Along the path, my eye was repeatedly drawn to the bright, light-green leaves of the endemic Aeonium cuneatum, which formed a striking contrast against the dark forest floor. This perennial plant grows in a rosette shape with a diameter of 15 to 50 centimetres, with individual leaves reaching lengths of ten to 25 centimetres. Its range extends across altitudes from 500 to approximately 950 metres.
To capture this fascinating plant from a unique perspective – namely from below against the background – I slid down the steep slope a little way on a few occasions. I managed to do this particularly well in this photograph.



































































































































